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Geschrieben von: Mabroor Ahmad
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Sonntag, den 14. November 2010 um 18:12 Uhr |
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Sie hätten noch ein Weilchen spielen können, die Kicker des SV Titania. Ob sie aber ein Tor geschossen hätten? „Wir treffen gar nichts“, prophezeite Trainer Torsten Kaufmann. Die Sportfreunde Germania hätten sogar freiwillig länger mitgespielt. „Wir spielen trotzdem zu Null“, meinte Libero Thomas Guttmann noch während des Spiels, dass sein Team mit 3:0 gewann.Ob verdient oder nicht, eine Diskussion brannte darüber nicht mehr aus.
In Durchgang eins ließ Michael Häming bei einem 25-Meter-Freistoß Titanias Keeper Björn Wilms alt aussehen (1:0, 16.). Nach einer halben Stunde hatte Andreas Künzel für die Germania abgezogen, Bastian Prymus hielt das Bein dazwischen und fälschte unglücklich und unhaltbar ab – 0:2 zur Pause. Im Dauerregen an der Esseler Straße hatten die Germanen sichtlich Spaß mit den zwei Toren in der Hand. Die Titanen haderten schon früh mit Schiedsrichter Markus Fritzen aus Dorsten. Einen vermeintlichen Elfmeter wollte sie im ersten Durchgang haben, als Dennis Christiansen gefoult wurde. Es gab nur Freistoß kurz vorm Strafraum. In Durchgang zwei gab’s dann doch einen Strafstoß, allerdings für die andere Seite. Ausgerechnet der langjährige Titane Roman Malasewski im Germanen-Sturm ließ sich im Zweikampf gegen Erkan Basdemir und Ömer Akti nicht zweimal bitten – Michael Häming traf erneut zum 3:0 (60.). Kaufmann: „Ganz klar eingefädelt von Malasewski.“ SFG-Trainer Rasch: „Ein klarer Elfmeter.“ Die Meinungen gingen eben auseinander. Nicht aber in der 55. Minute: Prymus versuchte es aus der Distanz, beim abgefälschten Ball schaltete Timo Heitkamp schnell, bediente den drei Meter vor dem Tor völlig freistehenden Marian Malasewski, der verstolperte. „Keine Frage, fällt da ein Tor, wird’s eng“, wusste auch Rasch. Kurios: Auf dem Weg zum Pausentee plagten SFG-Keeper Stefan Scheuner Knieprobleme, einen Ersatzkeeper hatten sie nicht dabei, also ging Spieler Karsten Meermann ins Tor. „Das letzte Mal war ich in der E-Jugend drin“, meinte Meermann. Nicht einen Ball musste er in zehn Minuten halten. Dann hatten die Dattelner Gäste mit Felix Hofmann einen echten Torhüter „eingeflogen“. Doch auch er musste kaum eingreifen...
Quelle Stimberg Zeitung |