Als zu stark erwies sich am Sonntag der Gegner aus Recklinghausen. Verdient nahmen die Kicker von 95/08 drei Punkte mit nach Hause. In jeder Phase des Spiels hatte man das Gefühl als hätte der Gegner einen Mann mehr auf dem Feld und so erspielten sich die Ludwiger bereits in der Anfangsphase die ein oder andere Chance.
Schnell und direkt trugen sie ihre Angriffe nach vorn. Die TITANEN Abwehr hatte große Mühe in die Zweikämpfe zu kommen. Nach einer schönen Kombination hatte Nils Liedmann keine andere Chance mehr als den heranstürmenden Stürmer der Recklinghäuser im Strafraum von den Beinen zu holen. Elfmeter und, zum Glück, nur gelb für den Abwehrspieler. Doch der Elfmeter konnte von Björn Wilms noch pariert werden. Doch dann war auch der Keeper machtlos. Nach einem Lattentreffer zeigten sich die 95er zum wiederholten Mal wacher und erzielten im Nachschuß den verdienten Führungstreffer. Ein paar Minuten später hätten sie das Spiel bereits vorentscheiden können.
Zum Glück vergab aber ein Recklingäuser kläglich als er den Ball, allein vor Björn Wilms, am Tor vorbeischob. Nch der Halbzeit stellte Trainer Toddy Kaufmann dann um. Sasha Funke, zunächst überraschender Weise im Sturm eingesetzt, rückte auf die angestammte Position im defensiven Mittelfeld zurück. Floh Brichta, für Marco Neudeck ins Spiel gekommen, übernahm die linke Abwehrseite und Rama Karakugum rückte in die Abwehrzentrale. So stellte sich ein wenig mehr Sicherheit im Spiel der TITANEN ein. Leider war das aber nicht von langer Dauer. Als Sasha Funke in der 62 Minute einem Ball mit gestrecktem Bein hinterher ging, zeigte der ansonsten gut leitende Schiri gelb/rot.
Die Recklinghäuser zogen sich jetzt ein bißchen zurück und lauerten auf Konterchancen. Diese ergaben sich auch immer wieder, konnten aber nicht genutzt werden. Bei den Zuschauern kam die Hoffnung auf wenigstens noch einen Punkt zu behalten. Denn häufig ist es ja so wenn die eine Mannschaft viele Torchancen vergibt, die andere den Nutzen daraus zieht und am Ende des Spiels noch trifft. Aber die Hoffnungen waren umsonst. Nach einem schönen Freistoßtrick, und einer schlafenden TITANEN Abwehr erzielten die Recklinghäuser das entscheidende 2:0.
Am nächsten Sonntag geht es nun auf den Ascheplatz des FC Leusberg auf dem die Jungs auch noch etwas gut zu machen haben. Hoffen wir dass die Truppe einen besseren Tag erwischt als den heutigen.
TITANIA: Wilms, Basdemir, Karakugum, Liedmann (65. Heitkamp), Malisch, Malasewski, Prymus (55.Schröder), Dütsch, Karadayi, Funke, Neudeck (46.Brichta).
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