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Geschrieben von: Florian Gleichforst
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Sonntag, den 18. September 2011 um 19:14 Uhr |
Lange Zeit sah es so aus, als würde der SV Titania Erkenschwick, der zuletzt vor fast genau zwei Jahren die letzte Niederlage gegen GWE kassierte, auch im vierten Spiel in Folge als Sieger vom Platz gehen. Aber die Grün-Weißen investierten viel ins Spiel und gewannen am Ende mit 3:2 (1:1). Den Gästen von der Esseler Straße gelang ein Start nach Maß.
In der neunten Minute schlug Michel Dütsch einen Freistoß aus dem Halbfeld auf den zweiten Pfosten. Ramazan Karakugum passte auf und grätschte den Ball ins Tor. Danach zog sich Titania zurück, beschränkte sich vor allem aufs Verteidigen. Jedoch mit großer Not. Patrick Hölken, Marvin Peterlin und Co. kamen ein ums andere Mal zu brandgefährlichen Situationen. Und ohne den wieder genesenen Torhüter Björn Wilms wäre der Ausgleich sicherlich früher gefallen. So mussten die Grün-Weißen aber bis zur 41. Minute warten.
Marvin Peterlin drosch einen Freistoß aus 16 Metern flach ins Gehäuse. In der 53. Minute war wieder Titania am Zug, wieder per Freistoß aus dem Halbfeld, wieder mit Dütsch als Passgeber, wieder mit Karakugum als Schützen und wieder mit grün-weißem Tiefschlaf. Aber die „grünen Frösche“ rappelten sich wieder auf, wenn auch Rene Malisch mit der besten Situation aus dem Spiel heraus für Titania nur den Pfosten traf (59.). Für Malisch war sieben Minuten später Schluss. Nach Foul an Robert Wysotzki ging’s mit Gelb-Rot unter die Dusche.
Jetzt war GWE überlegen. Der eingewechselte Daniel Christensen schlug eine Ecke auf Florian Wyzenti, der den Ausgleich markierte (67.). Mit der Einwechselung von Christensen bewies GWE-Trainer Frank Honnerlage ein goldenes Händchen. Nur vier Minuten später lief Hölken über links und passte quer auf Christensen, der mit dem Tor zum 3:2 keine Mühe hatte. Jedoch verging dem Joker in der 86. Minute das Lachen, als er wegen Meckerns völlig unnötig mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Wieder mit numerischem Gleichstand bemühte sich Titania um den Ausgleich, echte Gefahr kam aber nicht auf. Da hätte schon eher Marvin Peterlin das 4:2 erzielen können, wenn er nicht aus guter Position über das Tor gebolzt hätte.
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