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...war nicht nur das Wetter beim Spiel gegen Genclikspor Recklinghausen. Auch die Leistung unserer Mannschaft war nicht dazu geeignet die frierenden Zuschauer zu erwärmen. Wieder einmal kamen die TITANEN äußerst schläfrig ins Spiel. Genclikspor war von Beginn an einfach den einen Tick schneller und ballsicherer. Genclik agierte, TITANIA reagierte. Mehr war in den ersten 15 Minuten nicht zu sehen. In dieser 15. Minute dann der erste Aufreger, als Rama Karakugum über den Ball schlug und Sasha Cziongalla in aller höchster Not mit einer tollen Parade retten mußte.
Erst in der 35. Minute gab es so etwas wie Gefahr vor dem Genclik Tor. Olaf Schröder legte schön auf Michel Dütsch ab. Doch sein strammer Schuß strich am Tor vorbei.Nun hatten die TITANEN das Spiel etwas besser im Griff und konnten auch Druck auf die Abwehr des Gegners ausüben. Und kurz vor der Halbzeit hätte man dann sogar in Führung gehen können, wenn nicht müssen. Nach schönem Zusammenspiel zwischen Ümit Karadayi und Benni Schuch flankte Karadayi butterweich auf Ossi Olli Schröder, der am langen Pfosten lauerte. Doch Ossi versagten die Nerven und er vergab diese tolle Torchance. Und wie es halt so ist. Wenn du die Tore vorne nicht machst, dann klingelts hinten. Und so war es auch in diesem Spiel. Mit dem Pausenpfiff schlugen die Kicker von Genclikspor zu. Nach einer Unsicherheit von Libero Denis Kodat, als der Ball über seinen Kopf sprang, ließ sich der Genclikspieler diese Chance nicht entgehen. Der Schiedsrichter pfiff danach sofort zur Halbzeit. "Äußerst unglücklicher Spielverlauf" kann man wohl sagen. Doch der Unterschied zu den letzten Wochen zeigte sich dann nach der Halbzeit. Da rissen die TITANEN das Spiel immer an sich. Nicht so an diesem Tag.
Das Spiel änderte sich nicht. Genclikspor blieb immer wieder gefährlich und die Mannschaft konnte sich bei ihrem blendend aufgelegten Keeper Sasha Cziongalla bedanken, daß sie nicht schon längst uneinholbar hinten lag. Irgendwie hatte man das Gefühl die Jungs wollten zwar, konnten aber nicht. In der 55. Minute dann der nächste Nackenschlag. Nach einem Freistoß von der rechten Seite lag man plötzlich mit 0:2 hinten. Bei dem Kopfball des Genclik Stürmers war Cziongalla machtlos. Die TITANEN waren an diesem Sonntag einfach nicht mehr in der Lage das Spiel zu drehen. In der 60. Minute keimte nochmal ein wenig Hoffnung auf, als die Mannschaft nochmal ein wenig Übergewicht bekam. Heraus kam dabei noch eine Kopfballchance für den eigwechselten Timo Heitkamp nach einer Flanke vom ebenfalls eingewechselten Sasha Funke. Das wars dann aber auch schon. Und so schaukelte der Gegner den Sieg über die Runden.
Noch ein einziges Mal müssen die TITANEN ihre Kräfte sammeln. Beim letzten Spiel vor der Winterpause muss man die Klingen mit der Spvgg 95/08 Recklinghausen kreuzen. Sicherlich kein leichter Gegner wie man weiß. Und es wäre schön wenn man noch ein paar Pünktchen mit in die lange Winterpause nehmen könnte.
TITANIA: Cziongalla, Kodat, Karakugum (55.Funke), Malasewski, Dütsch, Duis, Karadayi, Schröder (46.Prymus), Neudeck, Borkenstein (55.Heitkamp).
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