Der 1. Weltkrieg war kaum vorrüber und die Wunden die dieser verheerende Krieg geschlagen hatte kaum vernarbt, da fanden sich einige junge Menschen aus der damaligen Bruchstrasse, der heutigen Lindenstrasse, zusammen, um dem relativ jungen Fußballsport zu frönen.
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Es mag etwa Mitte April des Jahres 1926 gewesen sein - der genaue Zeitpunkt kann nicht mehr festgestellt werden, als sich in der Gaststätte Feldmann in Essel einige dieser mutigen Jungen von damals zusammenfanden, um den lang gehegten Wunsch, aus der Strassenmannschaft von der Bruchstrasse einen Sportverein zu gründen.
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Nach dem Beitritt zum Arbeiter,-Turn und Sportbund Leipzig konnte man im Herbst 1926 offiziell am Spielbetrieb teilnehmen.Nach der ersten Euphorie folgten auch die ersten Schwierigkeiten,die aber mit viel Idealismus und Begeisterung von den Mannen um Georg Löffler aus dem Weg geräumt wurden. Ein solides Fundament für den jungen Verein ergab sich aber erst als man auf dem Gelände des Bauern Ovelhey an der Esseler Strasse einen ordentlichen Sportplatz pachten konnte. In vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit wurde der Platz planiert und für den Spielbetrieb hergestellt.
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Es kam wie befürchtet. Die Sportverbände wurden gleichgeschaltet und die Zweiteilung des Vereins fand ihr Ende. Unter der Leitung von Hans Stening blühte der Verein im Jahre 1933 neu auf und suchte sich dabei gleich ein neues Vereinslokal. Man wechselte von der Gaststätte Feldmann zur Gaststätte Kausch an der Ecke Stimberg,-Horneburgerstrasse.
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Im Februar 1954 fanden sich sechs alte Titanen im ehemaligen Vereinslokal Kausch zusammen, um über eine Wiederaufnahme des im Jahre 1942 eingestellten Spielbetriebes zu beraten, als da waren: Sigismund Jurgawczynski, Theodor Teipel, Naroska sen., Rudolf Sobottka, Rudolf Sperl und Fritz Rathert.
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Nach der Neugründung des Vereins 1954 haben verantwortungsbewußte Männer sofort erkannt, daß der Bestand eines Fußballvereins von der sorgfältigen Pflege des Nachwuchses abhängt.
Karl Bockermann und Hans Firkus legten praktisch aus dem Nichts den Grundstein für den Fortbestand unseres Vereins. Zunächst galt es jedoch erst einmal ein paar Achtungserfolge gegen eingespieltere Mannschaften zu erreichen. Wie schnell dieses Ziel allerdings erreicht wurde war schon mehr als erstaunlich.
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Ein Meilenstein auf dem Wege der Vereinsgeschichte war der Bau des Vereinsheimes. Am 2.10.1976 auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde dem Vorstand einstimming "Grünes Licht" zum Bau der Anlage gegeben. Für jeden Handwerksbereich, der zum Bau benötigt wurde wie Maurer, Klempner, Elektro, Heizungsbau, Schreiner, Anstreicher, Fliesenleger u.s.w. wurden die Mitglieder namentlich festgehalten, um dem Ablauf der anfallenden Arbeiten zu garantieren; galt es doch ca. 25% der Gesamtkosten in Eigenhilfe und Eigenleistung abzudecken.
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In den Jahren darauf ging es mal auf und mal ab. Mal kämpfte die Mannschaft gegen einen erneuten Abstieg in die 2. Kreisklasse, mal hatte man auch lange die Hoffnung den Aufstieg in die Bezirksklasse zu wiederholen, der aber leider bis heute nicht mehr gelang.
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Hier haben wir alle Vorsitzenden des SV Titania 1926 Erkenschwick e. V von 1926 bis heute aufgelistet:
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